Von Hirtshals ging es dann zum nördlichsten Punkt unserer Rundreise nach Skagen. Dort ging es mit dem „Sandorm“ zur Nordspitze, wo Nord-und Ostsee zusammentreffen. Ein tolles Schauspiel, wo die beiden Meere sich „küssen“. Wieder wie auch an der gesamten Nordsee reihen sich Bunker an Bunker.
Was interessant war, dort oben hat zur 19./20. Jahrhundertwende ein riesiges Badehotel aus Holz für die „Reichen und Schönen“ gestanden. Bis 1938 das Hotel durch Blitzschlag abbrannte. Ein Teil, der noch stand, ist im zweiten Weltkrieg als Quartier genutzt worden. Es wurde ab nie wieder aufgebaut. Übrigens wächst jedes Jahr die Sandspitze 5 – 7 m weiter ins Meer hinein.
Weiter ging es über Frederikshavn nad Saeby Havn. Wie häufig an der Ostsee in Dänemark liegt der Platz an einem Yachthafen. Bezahlt wird meistens per Automat beim Hafenmeister. Duschen und Toiletten werden von Seglern und Womofahrern gemeinsam genutzt. Die Lage am Hafen war einfach herrlich. Man konnte zu Fuß zum muschelübersäten Strand laufen. Sehr schöner Ort, leider nix los.
Der Platz – Havstokken 11, 9300 Sæby
wie oben beschrieben, leider waren die Duschen kalt.
Vier von fünf Sternen

Morgens dann weiter Richtung Aalborg an den Mariager Fjord. Der Platz dort war allerdings sehr einsam. Also weiter nach Bonnerup Havn.  Ein kleiner Supermarkt, sonst nichts.
Der Platz – Bonnerup Lystbadhavn
Tolle Lage direkt am Wasser, aber keine Dusche und eine vollgesch…. Toilette.
Ein von fünf Sternen

Nach einer Fahrt entlang der Küste über Ebeltoft und Arhus Richtung Hou Strand. Zwischendurch, wie fast jeden Tag, kleine Rast auf einem Parkplatz direkt am Wasser. Anders als Deutschland sind die Parkplätze sauber und sehr gepflegt. Zwischendurch immer wieder Regen. Unser Abendspaziergang wurde gekürzt, da dunkle Wolken aufzogen.
Der Platz – Hou Strandcamping
Der Campingplatzist ziemlich neu, Dusche kostenlos. Nachtbeleuchtung auf dem Platz sehr dunkel, aber direkt am Strand.
Fünf von Sternen
 
Nächste Station Juelsminde. Vom Ort haben wir nicht sehr viel sehen, weil wir das Hafenkino vor der Nase hatten. Der Ort ist fußläufig gut zu erreichen und hat alles zu bieten, was man braucht. Leider waren die Geschäfte schon alle geschlossen. Super Wetter. Zur Belohnung gab es heute Bier und Softeis. Zum schönen Strand nur 5 Minuten Fußweg.
Der Platz – Juelsminde Lystbadehavn
Sehr schöner Platz direkt am Yachthafen. Der Hafenmeister ist zwar auf der anderen Seite des Hafens, aber ein paar Schritte können nicht schaden,es gibt auch viel zu sehen. Nebenan gibt es noch einen Campingplatz, der aber schon sehr voll war. Auf dem Womo-Platz sollte man rechtzeitig anreisen, weil es sonst knapp werden kann.
Fünf von fünf Sternen

Zurück nach Deutschland, über Flensburg nach Langballigau.

Den Ort kennen wir vom letzten Jahr, hier haben wir unseren 10. Hochzeitstag gefeiert (unsere Trauung war 2008 auf dem Leuchtturm in Flashöft). Letztes Jahr noch in einer kleiner Ferienwohnung. Das Highlight in Langballigau ist der kleine Sportboothafen mit vielen kleinen Restaurants, sollten wir uns nochmal ein Boot zulegen, wird es dort liegen. Eine schöne Raddtour durch die Umgebung unternommen.
Der Platz – Campingplatz Langballigau
Liegt direkt am Wasser, ist aber schon ziemlich in die Jahre gekommen. Nach zwei Übernachtungen hat es uns dann doch weitergetrieben.
Zwei von fünf Sternen

Weiter nach Schleswig. Schnell noch den Kühlschrank auffüllen und dann den Platz suchen. Wir hatten Glück, eine Stunde später, und wir hätten keinen Platz mehr bekommen. Kleinen Stadtbummel unternommen.
Der Platz – Wohnmobilstellplatz am Schleswiger Hafen
Ein superschöner Platz direkt am Schleswiger Yachthafen. Zu Fuß in wenigen Minuten in die City oder auf den Holm. Neuer, sehr gepflegter Sanitärbereich. Trotz des komplett belegten Platzes nachts sehr ruhig (wenn es mal nicht regnen würde). Wir kommen bestimmt wieder.
Fünf von fünf Sternen

Über Kiel nach Heiligenhafen. Von hier aus haben wir schon einige Segeltouren unternommen. Leider war hier noch sehr viel los. Trotzdem haben wir an unserer Lieblingsfischbude noch einen Platz gefunden.
Der Platz – Reisemobilstellplatz Heiligenhafen
Gute Aussicht auf den Binnensee. 20 Minuten Fußweg zum Hafen/City. Einfache und wenige Sanitäranlagen (Nirosta läßt grüßen). Nähe Ferienpark.
Zwei von fünf Sternen

Letzte Übernachtung bevor es wieder nach Hause geht – Bienenbüttel (in the middle of nowhere). Der Ortskern ist zu Fuß in 10 Minuten zu erreichen. Dort gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants und einen Supermarkt. Möglichkeit zu Kanutouren.
Der Platz –
Wohnmobilstellplatz Bienenbüttel
Sehr beliebter Platz, nett angelegt. Duschen und WC in der danebenliegenden Sporthalle/Restaurant.
Vier von fünf Sternen

 

 

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